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Aktuelles

Der Vaterschaftsurlaub tritt am 1. Januar 2021 in Kraft

Die Einführung eines über die Erwerbsersatzordnung (EO) entschädigten Vaterschaftsurlaubs wurde in der Volksabstimmung vom 27. September 2020 mit einer Mehrheit von 60,3 Prozent angenommen. An seiner Sitzung vom 21. Oktober 2020 hat der Bundesrat das Datum für das Inkrafttreten der Gesetzesänderung auf den 1. Januar 2021 festgelegt und die entsprechenden Ausführungsbestimmungen verabschiedet.

Alle erwerbstätigen sowie arbeitslosen Väter haben ab 1. Januar 2021 Anspruch auf einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub. Dieser Urlaub kann innerhalb von sechs Monaten nach Geburt des Kindes flexibel bezogen werden. Die Entschädigung wird einmalig ausbezahlt, sobald der Urlaub vollständig bezogen wurde. Wie auch bei der Mutterschaftsentschädigung beträgt die Entschädigung 80 Prozent des durchschnittlichen Erwerbseinkommens vor Geburt des Kindes, höchstens aber 196 Franken pro Tag.

Erhöhung des EO-Beitragssatzes
Zur Finanzierung des Vaterschaftsurlaubs wird der EO-Beitragssatz ab dem 1. Januar 2021 von 0,45 auf 0,5 Prozent erhöht. Die Einführung der Vaterschaftsentschädigung führt für die EO im Jahr 2021 zu Kosten von rund 230 Millionen Franken.

-22.10.2020-

Rentenerhöhung auf den 1. Januar 2021

Die AHV/IV-Renten werden per 1. Januar 2021 der aktuellen Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2020 beschlossen. Die Minimalrente der AHV/IV beträgt neu 1195 Franken pro Monat. Gleichzeitig werden Anpassungen im Beitragsbereich, bei den Ergänzungsleistungen und in der obligatorischen beruflichen Vorsorge vorgenommen.

Die minimale AHV/IV-Rente steigt von 1'185 auf 1'195 Franken pro Monat, die Maximalrente von 2'370 auf 2'390 Franken (Beträge bei voller Beitragsdauer).

Die Mindestbeiträge der Selbständigerwerbenden und der Nichterwerbstätigen für AHV, IV und EO werden von 496 auf 500 Franken pro Jahr erhöht, der Mindestbeitrag für die freiwillige AHV/IV von 950 auf 958 Franken.

Der Bundesrat prüft in der Regel alle zwei Jahre, ob eine Anpassung der AHV/IV-Renten angezeigt ist. Der Entscheid stützt sich auf die Empfehlung der Eidgenössischen AHV/IV-Kommission ab und basiert auf dem arithmetischen Mittel aus dem Preis- und dem Lohnindex (Mischindex). Der Bundesrat passte die Rente zuletzt 2019 an, als er die AHV/IV Mindestrente auf 1'185 Franken festgesetzt hatte.

- 19.10.2020 -

Corona-Entschädigung – gültig ab dem 17. September 2020

Der Bundesrat hat die COVID-19-Verordnung Erwerbsausfall geändert und voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Somit kann die Entschädigung in bestimmten Fällen ab dem 17. September 2020 weiterhin ausbezahlt werden. Dazu ist in jedem Fall eine Neuanmeldung zu machen (auch bei vorherigem Leistungsbezug).

Gemäss der ab 17. September 2020 gültigen Verordnung haben Anspruch:

  • Selbständigerwerbende, die auf Anordnung der Behörden Ihren Betrieb schliessen müssen
  • Selbständigerwerbende, deren Veranstaltung aufgrund eines angeordneten Veranstaltungsverbot abgesagt werden muss
  • Ausfall der Fremdbetreuung für Kinder, aufgrund einer behördlich angeordneten vorübergehenden Betriebsschliessung (Schule, Kindergarten, Kindertagesstätte) oder bei ärztlich angeordneter Quarantäne der Betreuungsperson
  • Quarantäne, welche ärztlich oder behördlich angeordnet wird

Gemäss der aktuellen Verordnung sind folgende Gruppen nicht mehr anspruchsberechtigt:

  • Selbständigerwerbende mit einem indirekten Erwerbsausfall (Härtefälle)
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung im Eventbereich

Der definitive Entscheid über diese beiden Entschädigungen wird im Parlament noch behandelt. Wir bitten Sie um etwas Geduld.

Das gültige Anmeldeformular für Leistungen ab dem 17. September 2020 wird Mitte Oktober auf unserer Webseite aufgeschaltet sein. Ab diesem Zeitpunkt können wir Ihre Anmeldung gerne entgegennehmen. Die Entschädigung wird immer rückwirkend ausbezahlt und somit besteht genügend Zeit den Antrag auszufüllen und einzureichen.

Mehr Informationen finden Sie hier:

- 18.09.2020 - 

Revision des Familienzulagengesetzes per 1. August 2020

Altersgrenze für die Ausbildungszulagen wird gesenkt

Bisher wurden Ausbildungszulagen erst ab demjenigen Monat ausbezahlt, welcher dem Monat folgt, in dem das Kind in Ausbildung das 16. Altersjahr vollendete. Für Jugendliche, die bereits mit 15 Jahren eine nachobligatorische Ausbildung wie z.B. eine Berufslehre beginnen, erhielten die Eltern bis anhin nur die tiefere Kinderzulage.
Neu entsteht der Anspruch auf die höhere Ausbildungszulage ab Beginn des Monats in dem eine nachobligatorische Ausbildung angetreten wird, vorausgesetzt das Kind hat das 15. Altersjahr bereits vollendet. Als «nachobligatorisch» gilt die Ausbildung, welche auf die obligatorische Schule folgt.

Der neue Anspruch auf Ausbildungszulage ab Alter 15 entsteht ab 1. August 2020. Zur Geltendmachung reichen Sie uns bitte die Ausbildungsbestätigung ein.

- 03.08.2020 -

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